Die Einflüsse der Jahreszeiten
Die Jahreszeiten können unsere Stimmung beeinflussen, und die damit verbundenen Hormone und Neurotransmitter tragen beispielsweise zu Winterdepressionen bei. Im Winter erleben viele Menschen einen Stimmungstief, auch bekannt als Winterdepression oder saisonale affektive Störung. Dies kann durch einen Mangel an Sonnenlicht verursacht werden, der den Spiegel des körpereigenen “Glückshormons” Serotonin senkt. Im Frühling und Sommer erleben viele Menschen eine Stimmungsverbesserung. Dies lässt sich auf das vermehrte Sonnenlicht zurückführen, das die Vitamin-D-Produktion anregt, sowie auf den durch das Tageslicht bedingten Anstieg des Serotoninspiegels. Der Wechsel der Jahreszeiten kann auch die Produktion anderer Hormone und Neurotransmitter wie Dopamin, Noradrenalin und Cortisol beeinflussen, die wiederum unsere Stimmung und unser körperliches Wohlbefinden beeinflussen.
Mangel an Sonne im Winter
Im Winter, wenn die Tage kürzer sind und weniger Sonnenlicht scheint, produziert unser Körper weniger Vitamin D. Denn unsere Haut bildet Vitamin D auf natürliche Weise, wenn sie Sonnenlicht ausgesetzt ist. Vitamin D ist essenziell für ein gesundes Immunsystem, da es die Immunantwort reguliert. Ein Vitamin-D-Mangel kann daher zu einem geschwächten Immunsystem beitragen und uns anfälliger für Viren wie Erkältungen, Coronaviren und Grippe machen. Man geht davon aus, dass ein normaler Vitamin-D-Spiegel im Körper zu einer effektiveren Immunantwort auf Viren beiträgt. Daher ist es wichtig, ausreichend Vitamin D zu sich zu nehmen, insbesondere in den Wintermonaten, wenn die Sonne weniger stark scheint. Die Zufuhr von Vitamin D über die Nahrung oder Nahrungsergänzungsmittel kann die Immunität stärken und die Anfälligkeit für Viren verringern.
Winterdepressionen vorbeugen
Es mehren sich die Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen einem gut funktionierenden Immunsystem, geringen Entzündungswerten und einem niedrigeren Depressionsrisiko. Eine leichte Entzündung kann auftreten, wenn das Immunsystem überaktiv wird und körpereigene Zellen und Gewebe angreift, die es normalerweise schützen soll. Diese Entzündungsreaktionen gehen mit einer erhöhten Produktion von Zytokinen einher, Substanzen, die Entzündungsreaktionen auslösen. Studien zeigen, dass diese Entzündungen zu Veränderungen im Gehirn führen können, die zur Entstehung von Depressionen beitragen können.
Ein gut funktionierendes Immunsystem und niedrige Entzündungswerte können daher vor der Entstehung von Depressionen schützen. Gerade im Winter ist es wichtig, einen gesunden Lebensstil zu pflegen, um das Immunsystem zu stärken. Neben der Einnahme von Vitamin D gibt es weitere Faktoren, die dabei helfen können, wie regelmäßige Bewegung, eine gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf, Nahrungsergänzungsmittel und Stressabbau.
Nahrungsmittel für den Winter
Im Winter ist es wichtig, das Immunsystem mit der richtigen Ernährung zu stärken. Speisepilze wie Shiitake sind sehr wirksam, da sie das Immunsystem unterstützen und gleichzeitig die Lunge schonen – gerade in Zeiten wie der COVID-19-Pandemie von Vorteil. Quercetin ist ein pflanzlicher Stoff, der ebenfalls das Immunsystem stärkt und in Kapern, Zwiebeln, Äpfeln und grünem Blattgemüse vorkommt. Kurkuma ist ein weiteres wirkungsvolles Mittel. Es wirkt entzündungshemmend und wird Gerichten oft für zusätzlichen Geschmack und gesundheitliche Vorteile beigefügt. Zink und Selen sind zudem wichtige Mineralstoffe für das Immunsystem. Zink regt die Produktion weißer Blutkörperchen an und ist in Fleisch, Meeresfrüchten, Samen und Nüssen enthalten. Selen stärkt ebenfalls das Immunsystem und findet sich unter anderem in Fisch, Vollkornprodukten und Paranüssen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung mit ausreichend Vitaminen und Mineralstoffen wichtig ist, um das Immunsystem stark und gesund zu halten.
Weitere Tipps finden Sie in unserem vorherigen Artikel über die Antidepressiva-Diät und in unserer Liste von Lebensmitteln mit hohem ORAC-Wert (entzündungshemmende Wirkung von Lebensmitteln).
Essbare Pilze
Der Verzehr von Speisepilzen im Winter bietet viele Vorteile. Es empfiehlt sich, die Ernährung mit verschiedenen Pilzsorten abwechslungsreich zu gestalten, da jede Sorte ihre eigenen, einzigartigen Inhaltsstoffe enthält und das Immunsystem auf unterschiedliche Weise unterstützt. Im Folgenden stellen wir Ihnen einige besondere Heilpilze vor.
| Art | Betrieb |
|---|---|
| Reishi | Entzündungshemmend, daher ein besseres Immunsystem, weniger Depressionen |
| Löwenmähne | Mehr Nervenwachstumsfaktor gegen Alzheimer und MS (Neurodegeneration) |
| Truthahnschwanz | Ein besseres Immunsystem, insbesondere gegen Krebs |
| Shiitake | Aktiviert das Immunsystem gegen Viren über AHCC |
| Chaga | Besseres Immunsystem |
| Er Shou Wu | Schutz vor DNA-Alterung durch Superoxiddismutase |
| Psilocybe | Halluzinationen und BDNF für Erkenntnisse und Verbindungen im Gehirn |
Unterstützung durch Nahrungsergänzungsmittel
Neben der Tatsache, dass eine ausgewogene Ernährung die Grundlage für ein gesundes Immunsystem bildet, können die unten aufgeführten Nahrungsergänzungsmittel dieses auch im Winter unterstützen. Wir haben einige Produkte aufgelistet, die sich im Winter bewährt haben. Über die Schaltflächen unten erhalten Sie weitere Informationen zu den einzelnen Präparaten und ihrer Wirkungsweise.
- Vitamin D
- Multivitaminpräparat mit Vitamin B, C, E und Mineralstoffen wie Zink und Selen
- Safran (entzündungshemmend und Neurotransmitter-modulierend)
- Krill- oder Algenöl (für DHA und EPA)
- 5-HTP oder Tryptophan
Hilft Psilocybin gegen Winterdepressionen?
Psilocybin kann auf verschiedene Weise gegen Depressionen wirken. Es hat eine physikalische (biochemische) Wirkung auf das Gehirn und ruft ein subjektives Empfinden hervor. Beides kann dazu beitragen, Winterdepressionen zu lindern.
Entzündungshemmend
Jüngste Studien haben gezeigt, dass Psilocybin im Körper entzündungshemmend wirkt. Da Depressionen als Entzündungsreaktion gelten können, könnte die entzündungshemmende Wirkung von Psilocybin dazu beitragen, Entzündungswerte zu senken und somit bei der Behandlung von Winterdepressionen wirksam sein.
BDNF
Neben seiner entzündungshemmenden Wirkung kann Psilocybin das Wachstum neuer Nervenzellen im Gehirn fördern und dadurch depressive Symptome lindern. Dies hängt mit der Aktivität von BDNF zusammen, einer Substanz, die bei Psilocybin-Konsum freigesetzt wird. BDNF kann das Wachstum dendritischer Fortsätze fördern.
Einsamkeit
Darüber hinaus kann ein Psilocybin-Trip Einsamkeit vertreiben, indem er Menschen die Einheit des Universums erfahren lässt. Das Verschwinden von Einsamkeit wirkt sich positiv auf das Immunsystem und somit indirekt auch auf Depressionen aus. Eine spirituelle Reise oder das Gewinnen neuer Erkenntnisse kann zudem helfen, Stressfaktoren zu bewältigen, die andernfalls zu Depressionen führen würden.
Informationen über Psilocybin
Bis Anfang 2024 werden wir bereits rund 2.000 Menschen mit Psilocybin-Sitzungen unterstützt haben. Bevor der Hype um Psychedelika begann, wollten wir die Lücke zwischen psychedelischer Therapie und einem gesunden Lebensstil schließen. 2024 möchten wir psychedelische Therapie auch mit körperlicher Gesundheit verbinden und helfen Ihnen gerne dabei. Um unsere Dienste in Anspruch zu nehmen, bitten wir Sie, den Anamnesebogen auszufüllen, damit wir feststellen können, ob Psilocybin oder andere Psychedelika für Sie geeignet sind. Sollten wir im Anamnesebogen Kontraindikationen feststellen, werden wir Sie darüber informieren. Wenn keine Einwände bestehen, können wir einen Termin vereinbaren und Sie im Vorfeld beraten.
Verfügbarkeit Triptherapie
Bevor Sie eine psychedelische Sitzung beginnen, ist es dringend zu empfehlen, sich über deren Wirkungsweise zu informieren. Um mehr über Psilocybin, die Wirkungsweise der Psilocybin-Therapie und unsere Angebote für Einzel- und Gruppensitzungen zu erfahren, nutzen Sie bitte die Schaltflächen unten.